Dienstag, 25. November 2008

Shanghigh!!!

Unser Plan für Samstag Abend war die Cloud 9 Bar (höchste Bar der Welt). In unserm Guide stand, dass diese im höchsten Gebäude Chinas ist und auch Stephan, der letztes Jahr schon einmal drin war, war sich dieser Tatsache sicher. Ok...wir also ab in Richtung höchstes Gebäude, rein in den Fahrstuhl, hinauf auf den 87. Stock...
Stutzig gemacht hat uns nur, dass niemand uns so richtig sagen konnte, wo in dem Gebäude die Bar sein sollte. Naja...da standen wir also auf 460 m Höhe und hatten den krassesten Ausblick überhaupt. Nur die Bar sollte angeblich erst nächste Woche aufmachen....seltsam!?! Aber egal...was ein Ausblick!!!


Sonntag Abend im Zug auf dem Rückweg habe ich mich dann längere Zeit mit einem Chinesen (Lawrence) unterhalten. Als wir dann auf das Thema Jin Mao Tower (höchstes Gebäude Chinas und Herberge der Cloud 9 Bar) kamen und ich ihm die Bilder gezeigt habe, hat er mir versichert, dass wir definitiv im falschen Gebäude waren (das erklärt einiges). Auflösung unseres Missgeschicks war, dass wir zwar im höchsten Gebäude waren (war nicht schwer zu erkennen), aber dieses leider seit August diesen Jahres nicht mehr Jin Mao Tower, sondern World Financial Center heißt (knapp 500 m)! Der Jin Mao Tower stand direkt daneben und sah eigentlich recht zierlich aus ;) Ist der Wahnsinn wie schnell sich das Stadtbild in einem Jahr ändern kann. Der nächste Chinarekord ist auch schon geplant und wächst in direkter Nachbarschaft heran. Das Gebäude soll zur Expo 2010 fertig werden und dann stolze 600m messen! Geld spielt keine Rolle ;)

Shanghai @ night

Und wenn man denkt es geht nicht faszinierender...geht auf einmal das Licht aus und der Mund nicht mehr zu ;) Die Skyline ist ja schon im Hellen ein echter Hingucker. Aber bei Nacht...der absolute Wahnsinn. Schaut selbst!



Erste Station war ein Club am Bund (Uferpromenade mit Blick auf die Skyline) mit Dachterasse. Wahnsinns Atmosphäre! Der Ausblick ist echt kaum noch zu toppen. Danach gings weiter durch diverse Clubs bis wir dann irgendwann in einem Restaurant gelandet sind, in dem es ausschließlich Krebse zum Verspeisen gab. Unglaublich wie so viel Tier so wenig Fleisch haben kann :( Lustig an der ganzen Sache war, dass wir mal wieder von einem Chinesen vom Nachbartisch angesprochen wurden und auch direkt wieder eingeladen wurden. Erst ein Bierchen...dann sollten wir mit an den Tisch und lustige Trinkspielchen spielen. Lustige Sache!

Endlich wieder raus!

Donnerstag Abend wars endlich wieder soweit. Uni-Sachen zur Seite, schnell die Klamotten gepackt und 1000km gen Süden. Als Reisemittel haben wir uns diesmal den Nachtzug mit Schlafabteil ausgesucht. Ist schon ne feine Sache so ein Softsleeper...endlich mal wieder weiche Betten ;) Und als wär es nix waren wir auch im Handumdrehen nach knapp 12 Stunden Fahrt am Ziel. Darf man garnicht drüber nachdenken, dass ich in der Zeit auch bei euch zu Hause sein könnte...
Aber was soll ich sagen...Shanghai ist der Hammer!!! Krasse Gegensätze zwischen Baracken und absolut faszinierenden Gebäuden, zentrale Bauweise (dass heißt nicht jedesmal wie hier ne Stunde Subway fahren), weniger ungut riechende Leute (fällt vor allem in der U-Bahn auf), die Menschen sprechen größtenteils Englisch, eine der schönsten Skylines der Welt und und und...

Für mehr Bilder...wie gewohnt hier klicken ;)

Montag, 17. November 2008

Polen oder was?

Junge, junge, junge...hier ist was los. Fahrräder sind heiß begehrstes Gut in den letzten Nächten. Nur eines steht wie ein Fels in der Brandung ;) Mein Feuerstuhl trotzt allen Angriffen!
Da erzählt man mir noch, dass Fahrräder in den Nationalfarben am häufigsten geklaut werden...und da widerfährt mir genau das Gegenteil. Witzig ist nur die Masche, die die Jungs hier durchziehen. Fahrrad untern Arm...im nächsten oder übernächsten Gebäude abgestellt...und dann warten...warten...warten. Wenn die Luft dann nach einigen Wochen rein ist und sich keiner mehr für das geklaute Ding interessiert, dann werden die Schlösser geknackt und ab gehts zum nächsten Gebrauchtmarkt.
Aber nicht mit uns! Kurz Sherlock Holmes angerufen und schon standen zumindest mal 2 von 5 Geklauten wieder vor der Tür. Glück gehabt ;)

Monumental...

Hello again. Damit ihr auch mal wieder dran erinnert seid, dass dieses Land nicht nur schöne Landschaften zu bieten hat, sondern dass hier vor allem auch jede Menge Menschen leben wollte ich euch mal ein paar Eigenheime aus der Nachbarschaft vorstellen...


Unglaublich dieses verrückte Bauwerk. Nennt sich CCTV-Tower und wird demnächst die neue Adresse des Nationalen Fernsehens. Witzig daran ist, dass das Ding von innen mehr oder weniger noch hohl ist, da das Hauptziel darin bestand, bis Olympia auf Teufel komm raus ein faszinierendes Häuschen mehr in die Stadt zu pflanzen...

So long...klickt euch durch.

Freitag, 7. November 2008

Letzte Station der National Holidays

Ok. Dann will ich mal zuerst von der letzten Station der National Holidays berichten. Den Schlusstag haben wir der Mauer gewidmet. Genauer gesagt dem Anfang (oder Ende) der Mauer. D.h. also dem Stück, das direkt ins Meer mündet.
Kurzen Blick drauf geworfen und dann ging die schweißtreibende Arbeit los. Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, ein paar Kilometer weiter den ersten Berg (über den sich die Mauer windet) zu erklimmen. Verdammt war das steil! Aber zumindest solange wir im restaurierten Teil unterwegs waren kein Problem. Aber das kann ja jeder. Ein richtiger Abenteurer gibt sich mit dem Standard-Touriprogramm nicht zufrieden ;) Also...kurzer Hand über die Absperrungen gehüpft und ab ging die Kletterei. Schon witzig, dass von der Mauer kaum was übrig bleibt wenn man mal abseits der Piste unterwegs ist. Aber früher waren Steine nunmal kostbar...also...fix aus der Mauer gehauen...ab in den Rucksack...und hinein ins Eigenheim. Die sind clever ;)

Dann mal frohes Durchklicken!

Da war ja noch was...

I am back! Ganz unerwarteter Weise hat mich doch der Uni Alltag eingeholt ;) Hätte ja schon fast vergessen weswegen ich eigentlich hier bin...
Das Uni-System ist hier ein wenig anders. Soll heißen: Während des Semesters stehen homeworks ohne Ende an. Vorteil ist, dass die gesammelten Punkte schon auf die Endnote angerechnet werden. Wer also jetzt fleißig ist, hat schon vor Beginn der Prüfungen die Katze im Sack. Und da sag ich doch nicht nein ;)
Ok. Ab sofort werde ich wieder regelmäßig berichten und nach und nach die letzten Wochen aufarbeiten. Seid also gespannt...

Samstag, 11. Oktober 2008

Sommer, Sonne, Strand und Meer!

In Qinhuangdao hieß es dann auf ins Taxi in Richtung Hotel in Beidaihe (direkt der nächste Ort). Das Wetter war immer noch super. Da gehen sogar die Chinesen mal an den Strand. Da gibt`s nur noch einen kleinen Haken. Chinesen sind ja eher Vertreter der vornehmen Blässe. D.h.: Wir in Badeshorts zwischen völlig angezogenen Chinesen!!!


Mehr Bilder!!!

Und was auch ganz wichtig ist: der neue Volkssport! Tretbootfahren! Kein Schwein im Wasser...dafür dutzende Tretboote! Aber gut...angezogen im Wasser ist ja auch eher schwierig. Außerdem...welcher Chinese kann schon schwimmen!?!
Ganz interessant waren noch die Restaurantes an der Küste. Den Fisch sucht man sich direkt aus dem Aquarium vor dem Laden. Natürlich genau das Richtige für mich alten Fischesser ;)

Busreise au hur!

Montags morgens sollte es dann weiter gehen. Die einzige Möglichkeit jedoch von Chengde nach Qinhuangdoa (östlich von Beijing gelegen und Strand-Domizil für wohlhabende Pekinesen) zu kommen, war der Bus. Mmmh. Angesetzt war die Reise für 4 Stunden. Der erste Eindruck war auch ganz gut. Zwar nen bisl wenig Beinfreiheit, aber ein erstaunlich neuer Bus. Das war aber auch nur der erste Eindruck. Als nämlich alle Sitze besetzt waren, war noch lange nicht Schluss. Hier wird reingestopft was geht. Super Sache mit den wohlriechenden Chinesen ;) Dann gings los...
Mehr Bilder!!!

Eine Tatsache, an die wir uns sehr schnell gewöhnen mussten, ist die chinesische Art und Weise Bus zu fahren. Die Hupe im Anschlag und Gas durchgetreten wird überholt! Und das immer - egal ob Gegenverkehr oder uneinsichtige Linkskurve. Da stören auch die Kieslaster auf der Gegenfahrbahn nicht. Naja...aber irgendwie liefs...
...bis wir nach ca. 1 Stunde irgendwo in der Pampa einen Stau hatten. Aber nein...Chinesen können nicht einfach hintereinander im Stau stehen. Jeder fährt soweit wie er kommt. D.h., dass die Gegenspur auch einfach kurzer Hand aus unserer Richtung dicht gemacht wurde. Sehr clever sollte der Stau sich mal wieder auflösen! ;)
Anlass des Staus war ein in eine Baustelle gekippter Schwertransporter. Und wie man Chineses so kennt, stehen hundert Leute drumherum...aber keiner tut was. Auch die Bauarbeiter unter dem halb gekippten Hänger haben sich keinesfalls von ihrer Arbeit an der Baustelle abbringen lassen...
Ausweg war letztendlich das Gepäck in die Hand zu nehmen und zu Fuß weiter zu gehen. Das ging dann so lange bis auf der anderen Seite des Staus ein freier Bus stand, der von uns bevölkert wurde. Klingt sehr einfach. Nur war da noch das kleine Problem der unterschiedlichen Sprachen...wir wussten absolut nicht was abgeht und wohin die Reise weitergeht...
...aber was soll ich sagen. Nach einem weiteren Buswechsel und ungefähr 6 Stunden haben wir es doch geschafft in Qinhuangdao anzukommen. Und das heile!

1. Station: Chengde

Hallo liebe Leute! Da bin ich also wieder. Bereit zum Berichten unserer teilweise ganz schön chaotischen Reise. Aber nun mal ganz langsam und von vorne...
Samstag 30. September; der Wecker klingelte bereits nach 2 Stunden Schlaf um 4 Uhr; schnell fertig gemacht; unten mit den anderen Schlafmützen getroffen; 10 Minuten mit vollstem Einsatz den Taxifahrern erklärt, dass wir zum Bahnhof wollten und auf ging die Reise...
Die 1. Station unserer einwöchigen Reise sollte Chengde sein. Chengde liegt ein paar hundert Kilometer nördlich von Beijing und ist die ehemalige Sommerresidenz des Kaisers. Hier zog es ihn und seinen Anhang immer hin, wenn es in Beijing zu stickig und warm wurde. USW. ;)
Ok. Von der Vorstellung eines deutschen Zuges mussten wir uns sehr schnell verabschieden. Die Sitzbänke sind auf keinen Fall für europäische Schulterbreiten geschaffen...und das mit den Toilettengängen wird auch nicht so eng genommen. Wenn das Kind mal muss...dann heißt es Buchse runter, auf den Sitz gestellt...und ab dafür hinein in den Gang. Und ganz nebenbei: Windeln sind hier ein Fremdwort. Die Kids haben allesamt nen schönen Schlitz in jeder Hose und laufen den ganzen Tag mit Pobacken frei durch die Gegend. In die Hose geht hier also nix ;)
Aber nun zurück nach Chengde. Angekommen und unser Hotel belagert - welches hoch oben auf einem Berg lag - mussten wir sehr schnell feststellen, dass die Stadt an sich nen völliges Drecksloch ist. Irgendein kleverer Kopf hat sich gedacht: Stell ich doch mal eine Fabrik an den Stadtrand. Nur über die Windrichtung hat sich mal wieder keiner Gedanken gemacht. So liegt die Stadt eingebettet von Bergen schön verdeckt unter einer smogigen Wolke. Naja....so isses halt: "Von den Chinesen lernen heißt nun mal von den Besten lernen!" ;)
Ganz anders aber kam zum Glück die Sommerresidenz (mountain resort) daher. Wir hatten


richtig Glück mit dem Wetter und daher beste Sicht. Lasst einfach mal die Bilder auf euch wirken. Dann versteht man sehr schnell warum genau hier die Sommerresidenz errichtet wurde...

Freitag, 26. September 2008

Vacation!

So liebe Leute. Weil die ersten drei Wochen so anstrengend waren, werde ich mich morgen früh auf Reisen begeben. ;) Die ganze nächste Woche ist China lahm gelegt. National Holidays stehen an. D.h. eine Woche frei!!! Also...lehnt euch entspannt zurück und seid fit wenn die nächsten Berichte anstehen. Bis dann!

Donnerstag, 25. September 2008

Erste Blessuren

Ja ja. Wer hätte auch gedacht, dass das Jahr ohne Spuren an uns vorüber geht. Wie gut nur, dass ich mit meinem riesigen Erste-Hilfe-Koffer ausgestattet bin. Nur eines hat der nicht zu bieten...Verbandszeug. Verdammt! Tja. Musste halt gebastelt werden. Das Ergebnis...seht selbst. Mein 1 A Verband :)

Aber nicht nur Mensch, sonder auch Material musste bluten. Jetzt erklärt sich auch der Preis der Räder ;) Die sind halt nicht für hundert Kilo ausgelegt...

Mittwoch, 24. September 2008

Feuerstuhl!!!

I proudly present: Mein neues Fahrrad! Ihr dürft mal raten was sowas kosten mag. Sage und schreibe 34,50 Euro! Und das nagelneu.


Aber ich will mich mal nicht zu früh freuen. Neue Fahrräder sind hier begehrt. Außerdem hat man mir erst hinterher erzählt, dass Fahrräder in den Nationalfarben (sprich rot und gelb) besondere Aufmerksamkeit von den Dieben bekommen.

Ok. Und wer genauer hinschaut sieht, dass das Bild mittlerweile schon ein wenig in die Jahre gekommen ist. Den ersten Platten hatte ich nach einem Tag, der Korb ist verbogen (guck einer an was 2 Flaschen Wasser anrichten können), der erste Rost hat angesetzt (Einheitsfarbe ich komme) und der Gepäckträger hat seinen ersten Schlag weg. Aber et läuft und läuft und läuft. Was will man mehr!

Einschreibung

Ziel erreicht: eingeschriebener Student durch und durch ;) Die Reaktionen außerhalb der Uni darauf, dass wir an der Tsinghua University studieren sind ohnehin beachtlich. Ist schon erstaunlich, dass unsere chinesischen Kommilitonen durch die Hölle gehen müssen um hier angenommen zu werden. Diese sind nicht nur Klassenbeste, sondern haben sich in Wettbewerben unter Beweis zu stellen, so dass letztendlich nur die Besten einer Region zum Studium zugelassen werden. Naja...und wir?!? Sind einfach so dabei und schwimmen in der Elite mit...ein gutes Gefühl! ;)

Jetzt aber nochmal in Hochglanz:


Wie...ihr könnt meinen Namen nicht lesen? Dann will ich euch mal eine kleine Hilfestellung geben:

1.Zeile: 克 拓码 = Kè Tuò Mǎ ( Was soviel bedeuten mag wie: Code Kopierer. Ne...is klar!)

Dienstag, 23. September 2008

Weiter gehts...

Die erste Woche stand voll unter dem Stern: "Warten, Ausfüllen, Warten, Vorstellen, Ausfüllen....und nochmal Warten". Hätte ja nicht gedacht, dass der deutsche Bürokratiedschungel noch zu toppen ist.

Aber eins nach dem anderen. Die Programmpunkte bestanden im einzelnen aus Essenskarte besorgen, Vorstellungsrunde im Automotive Department, Begrüßung durch den President, Waschkarte besorgen, Fahrrad kaufen und und und. Klingt zwar alles sehr einfach, war aber teilweise ein ganz schönes Abenteuer. Wie gesagt. Englisch sprechende Leute sind hier Mangelware. Natürlich nicht zu vergessen ist die Kurswahl. Treffpunkt war abermals unser Automotive Department. Doch da ein passendes Büro nicht zu finden war, wurde kurzerhand ein openair Office beschafft: Tischtennis mal anders.


Im Prinzip konnte somit die Kurswahl losgehn. Es gab nur noch ein klitzekleines Problem. Die Uni hat nur sehr vereinzelt Internetseiten auf Englisch im Angebot. Erinnert mich mehr an Malen nach Zahlen...

Ankunft in Beijing

So. Da waren wir nun endlich. Nach freundlichem Empfang von unseren Tutoren ging es mit einem äußerst "geräumigen" Kleinbus ;) in Richtung Tsinghua University. Dort war, wie sollte es auch anders sein, erstmal Bürokratie angesagt. Aber was muss, das muss. Abends gabs dann noch lecker Essen und schönes 30 Cent Bierchen aus dem Automaten unserer Lobby. An die Preise kann man sich gewöhnen ;)

Kommen wir zu unseren Zimmern: Bett, Schreibtisch, TV (natürlich nur chinesisches Fernsehen - also äußerst informativ ;) ) und ein unglaubliches Klo...oder soll ich sagen Dusche!?! Nennen wir es irgendwas dazwischen. Aber ich will mich garnicht beschweren. Hier lässt es sich auf jeden Fall ein Jahr aushalten. Zudem hatten wir das Glück als Erstankömmlinge noch in den Genuss von Einzelzimmern zu kommen...

Hab ich eigentlich schon die Matratze erwähnt? Unglaubliche 3 cm Stoff! Das ruft nach einem Ikea Besuch in den nächsten Tagen!

Weiter Bilder...

Soweit zum ersten Eindruck.

Freitag, 19. September 2008

Dubai deluxe!!!

Dank eines alten Schulfreundes von Heiko hatten wir die einmalige Chance eine Privattour durch eines der besten und teuersten Hotels der Welt zu machen (Näher als 400m kommt man nur mit persönlichem Zugangscode heran). Kurz noch eine vernünftige Anzughose gekauft, Mietwagen vom Sand befreit und wie die Könige vorgefahren. Vom aller aller Feinsten! Aber schaut euch einfach die Bilder an. Das sagt alles.
Als Abschluss haben wir uns noch ein schönes Bierchen in der Skybar - auch Sandwich genannt (der Querbalken ganz oben im Gebäude) - gegönnt. Für mich als Fahrer wird das wohl das teuerste Alkoholfrei aller Zeiten bleiben. Und das trotz 50 % Rabatt!

Mehr Bilder gibts hier!!!

Direkt aus dem Burj gings dann los zum Flughafen. Baustelle ade - Beijing ahoi!

Wild Wadi

Darf ich vorstellen: Die höchste Wasserrutsche der Welt. Das fetzt...und bringt neben ner Menge Spaß auch ganz schöne Striemen am Rücken!!!

Mehr Pics!!!

Der wohl einzige Ort in Dubai (außer natürlich dem Burj al arab) mit kühlem Wasser. Da selbst das Meer p...swarm war, war dieser Tag im Wasserpark ein Geschenk des Himmels. Eigens gekühlte Becken und durch ständige Befeuchtung der Luft ein quasi eigenes Klima. Was eine Energieverschendung. Aber was solls. Das ist Dubai!

Ab in die Wüste...

Mehr Fotos!!!

Eines durfte natürlich nicht fehlen - die obligatorische Wüstentour. Im Grunde genommen ne ganz interessante Sache; für meinen Geschmack jedoch hätte es ruhig noch ein bisschen mehr zur Sache gehen können. Wir haben leider einen neuen Fahrer erwischt und mit fünf Kerlen an Board waren wir teilweise ein wenig zu schwer um die direkten Wege zu nehmen ;)

Dubai die 2.

Wie schon erwähnt: zur Zeit ist Ramadan. Über die Bedeutung war ich mir sehr wohl auch schon vorher bewusst; aber keinesfalls über die Auswirkungen!!! Kein Essen und Trinken solange die Sonne nicht wieder untergegangen ist. Und das gilt nicht nur für Einheimische. Wir wurden des öfteren - mal höflich, mal weniger - ermahnt unsere Getränke doch wegzupacken. Naja. Gesetz ist Gesetz. Auch wenn ein wenig krank bei der Hitze.

Gleiches traf auf unser gebuchtes Frühstück im Hostel zu. Nicht wie gewohnt zu normalen Tageszeiten, sondern von 2-4 Uhr in der Nacht! Prost Mahlzeit. Wir haben dann doch drauf verzichtet...

Nächstes Thema: Strafen in Dubai. Wie schon erwähnt liegt die Promille-Grenze bei 0.0. Die alleinige Vermutung man hätte was getrunken reicht aber schon völlig aus in den Bau zu wandern. Sehr vorteilhaft für mich, dass ich einer der 2 eingetragenen Fahrer war und die anderen immer nach Hause kutschieren durfte. Auch kurios: Knutschen in der Öffentlichkeit kann unter Umständen für 5 Jahre Knast und eine darauffolgende Abschiebung reichen! Nicht alles wird so heißt gegessen wie es gekocht wird, dennoch werden in regelmäßigen Abständen solche Exempel statuiert um die zahlreichen Ausländer im Land wieder in ihre Schranken zu weisen.

Dubai die 1.

Direkt nach dem Abschiednehmen stand Dubai auf dem Programm. Schließlich mussten wir ja erholt in unser hartes Jahr starten ;)

Insgesamt waren es 4 lohnenswerte Tage vor Ort. Aber eins nach dem anderen: In Dubai angekommen haben wir uns zu allererst um einen Mietwagen gekümmert. Wohl dem der über 25 war, da man so echt ne Menge Geld sparen konnte. Hätte ja nicht gedacht, dass es sich doch nochmal auszahlt jetzt zu den alten Socken zu gehören. Direkt dazu gab es den Strafenkatalog. Ein kleiner Auszug: Driving dangerously (racing) ca. 400 Euro, Ladung verlieren (also z.B. einen Koffer aus unserem total überladenen Rennwagen) 600 Euro und eine Promillegrenze von 0.0.
Positiv dagegen: Egal wieviel man zu schnell fährt, es kostet immer 50 Euro!

Beim Verlassen des Flughafens wurde uns sehr schnell klar was uns 4 Tage lang begleiten wird. Schwitzen...Schwitzen...und nochmal Schwitzen. In Dubai ist zur Zeit Hochsommer: d.h. bis zu 45 Grad und eine wahnsinns Luftfeuchtigkeit. Echt unglaublich. So ein Klima hab ich noch nicht erlebt. Man war also nur bestrebt sich schnellsmöglich von Klimaanlage zu Klimaanlage zu bewegen.

Noch mehr pics gibts hier!

Der nächste Programmpunkt bestand darin unser Hostel zu suchen. Eigentlich direkt neben dem Flughafen gelegen. Trotzdem hat es uns eine geschlagene Stunde gekostet. Als ich mir die Bilder zu Hause angeschaut habe, sah das Ding echt überzeugend aus. Wie doch Bilder täuschen können. Anstatt auf angekündigten 2er Zimmern durften wir uns zu fünft ein schönes kuscheliges Zimmerchen teilen. Mit nicht hundertprozentig funktionstüchtiger Klimaanlage natürlich. Aber was solls. Wir waren ja nicht zum Schlafen in Dubai.

Vielleicht noch ein paar Details zum Schluss:
- Einmal Volltanken in Dubai: 15 Euro - das macht umgerechnet ca. 30 Cent für einen Liter!
- Klimatisierte Bushaltestellen!
- Und: zur Zeit ist Ramadan in Dubai - aber dazu später mehr.


Donnerstag, 18. September 2008

Abschiedsparty

Nach gefühlten 15 Jahren hab ichs endlich geschafft meinen Blog fertig zu stellen. Aber ihr kennt`s ja nicht anders von mir ;)
Um noch einmal alle Geschehnisse Revue passieren zu lassen fange ich einfach mal ganz vorne an. Bei einer feucht fröhlichen Abschiedsparty in Aachen haben wir uns drei Tage vor dem Flug schon einmal in die richtige Stimmung gebracht...

Weitere Bilder gibt es hier!