Eine Tatsache, an die wir uns sehr schnell gewöhnen mussten, ist die chinesische Art und Weise Bus zu fahren. Die Hupe im Anschlag und Gas durchgetreten wird überholt! Und das immer - egal ob Gegenverkehr oder uneinsichtige Linkskurve. Da stören auch die Kieslaster auf der Gegenfahrbahn nicht. Naja...aber irgendwie liefs...
...bis wir nach ca. 1 Stunde irgendwo in der Pampa einen Stau hatten. Aber nein...Chinesen können nicht einfach hintereinander im Stau stehen. Jeder fährt soweit wie er kommt. D.h., dass die Gegenspur auch einfach kurzer Hand aus unserer Richtung dicht gemacht wurde. Sehr clever sollte der Stau sich mal wieder auflösen! ;)
Anlass des Staus war ein in eine Baustelle gekippter Schwertransporter. Und wie man Chineses so kennt, stehen hundert Leute drumherum...aber keiner tut was. Auch die Bauarbeiter unter dem halb gekippten Hänger haben sich keinesfalls von ihrer Arbeit an der Baustelle abbringen lassen...
Ausweg war letztendlich das Gepäck in die Hand zu nehmen und zu Fuß weiter zu gehen. Das ging dann so lange bis auf der anderen Seite des Staus ein freier Bus stand, der von uns bevölkert wurde. Klingt sehr einfach. Nur war da noch das kleine Problem der unterschiedlichen Sprachen...wir wussten absolut nicht was abgeht und wohin die Reise weitergeht...
...aber was soll ich sagen. Nach einem weiteren Buswechsel und ungefähr 6 Stunden haben wir es doch geschafft in Qinhuangdao anzukommen. Und das heile!

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